Jens Wenzel

Geboren wurde Jens in einem Kuhstall im Südsauerland. Mangels Klavier komponierte er seine frühen Werke auf einem Eierschneider. Sie erlangten jedoch nie jenen Ruhm, der seinen späteren Kompositionen bis heute verwehrt blieb. Bald entdeckte er, dass er das Gras wachsen hörte, machte aus dieser Neurose eine Tugend und studierte das Einfangen von Ohrenblicken in Düsseldorf. Sein Fernweh zog ihn später nach Australien, wo er sich im Tomatenpflücken, Rosinentrocknen und Kängurubürsten verdingte. Die Liebe führte ihn letztlich nach Berlin - und ließ ihn dort sitzen. Er nahm es mit Humor und verlobte sich mit seiner kleinen Ukulele, die ihm bis heute die Treue hält. Zum Freien Fall kam er, weil man ihm sagte, es gäbe dort brasilianische Nackttänzerinnen. Aber das war gelogen. Er ist aufgrund eines Knebelvertrags trotzdem als Musiker in der Gruppe geblieben, konnte aber aushandeln, in jeder Show einen eigenen Song improvisieren zu dürfen.

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